Datum12.07.2026 21:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie deutsche "Gorch Fock" hat die "Five Sister Trophy" in Nordamerika gewonnen und sich gegen ihre baugleichen Schwesterschiffe aus den USA, Portugal und Rumänien durchgesetzt. Die Regatta fand auf der rund 111 Kilometer langen Strecke von New York nach Boston statt. Der Sieg unterstreicht die Seemannschaft und Teamarbeit der Besatzung. Das Schiff, das anlässlich der 250-Jahr-Feierlichkeiten der USA in New York war, tritt damit in die Fußstapfen seiner Vorgänger von vor 50 Jahren. Die Rückkehr nach Deutschland ist für September geplant.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Marine-Segler“. Lesen Sie jetzt „"Gorch Fock" gewinnt Wettfahrt mit Schwesterschiffen“. Das Segelschulschiff "Gorch Fock" hat in Nordamerika eine Wettfahrt mit seinen baugleichen Schwesterschiffen gewonnen. Der militärische Großsegler kam bei der Regatta "Five Sister Trophy" nach rund 7,5 Stunden als erstes Schiff an, wie die Deutsche Marine mitteilte. Auf dem Weg von New York nach Boston führte die rund 60 Seemeilen - rund 111 Kilometer - lange Rennstrecke über das anspruchsvolle Seegebiet rund um Cape Cod. Die deutsche Mannschaft konnte dabei die "Eagle" (USA) um 38 Minuten, die "Sagres" (Portugal) um eine Stunde und die "Mircea" (Rumänien) um zwei Stunden hinter sich lassen. Die "Gorch Fock" war wie ihre drei inzwischen noch aktiven Schwesterschiffe anlässlich der Feierlichkeiten zur 250-jährigen Unabhängigkeit der USA in New York. Es war das zweite Mal, dass die bei Blohm+Voss gebauten Schiffe gegeneinander antraten. Vor 50 Jahren war die Wettfahrt schon einmal ausgetragen worden, damals zum 200-jährigen Jubiläum der USA. "Nach fünf Jahrzehnten hat die Gorch Fock die Five Sister Trophy wieder nach Deutschland geholt. Dieser Erfolg gehört meiner Besatzung", sagte Kommandant Elmar Bornkessel. Und: "1976 haben unsere Vorgänger Geschichte geschrieben, heute durften wir dieses Kapitel fortschreiben. Dieser Sieg zeigt, was Seemannschaft, Disziplin und gemeinsamer Wille leisten können." Seglerisch seien alle Stellschrauben genutzt worden – in Teamarbeit und als Ergebnis der Ausbildung. "Sie ist so angelegt, dass sie sich auf alle Bereiche der Marine übertragen lässt", sagte der Kapitän zur See. Das Schiff wird im September zurück in Deutschland erwartet. © dpa-infocom, dpa:260712-930-374641/1