Datum12.07.2026 19:26
Quellewww.spiegel.de
TLDREin Kleinflugzeug ist in einem unwegsamen Bergwald in Niederösterreich abgestürzt. Der 47-jährige Pilot und eine gleichaltrige Passagierin kamen ums Leben. Eine 15-jährige Jugendliche und ein 41-jähriger Mann wurden schwer verletzt geborgen und per Helikopter in Kliniken gebracht. Die Rettungsarbeiten waren aufgrund des Geländes erschwert, Motorsägen waren nötig. Die Absturzursache ist noch unklar; Ermittlungen laufen.
InhaltEin Kleinflugzeug ist in Österreich über einem Bergwald abgestürzt. Die Einsatzkräfte mussten sich mit Motorsägen den Weg zum Unfallort bahnen. Für zwei Menschen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Ein Ausflug mit einem viersitzigen Kleinflugzeug ist in Österreich tödlich geendet. Der Pilot und eine Passagierin sind der Polizei zufolge beim Absturz des Flugzeugs über einem Waldstück ums Leben gekommen. Eine Jugendliche und ein weiterer Passagier seien lebend, aber schwer verletzt gerettet worden. Wie die Polizei berichtet, war der Einsatz für die Rettungskräfte eine große Herausforderung. Die Maschine sei in einem unwegsamen Bergwald bei Gaming in Niederösterreich abgestürzt. Wie ein Feuerwehrmann dem Sender ORF schilderte, mussten die Helfer sich mit Motorsägen und anderem Gerät durch das schwer zugängliche Gelände kämpfen und einen behelfsmäßigen Übergang über einen Bach herstellen, um zum Flugzeug zu gelangen. Gaming ist eine kleine ländliche Gemeinde in der Nähe des knapp 1900 Meter hohen Ötschers. Die einmotorige Maschine war zuvor von einem Flugplatz in etwa 40 Kilometern Entfernung gestartet. Ein Feuerwehrmann habe den Absturz zufällig beobachtet, sagte ein Sprecher der Einsatzzentrale gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Er habe die Einsatzkräfte alarmiert und sofort versucht, selbst zur Unfallstelle zu gelangen. Für den 47 Jahre alten Piloten und eine gleichaltrige Passagierin kam jede Hilfe zu spät. Sie starben nach Angaben der Polizei noch an der Unfallstelle. Eine 15-Jährige und ein 41 Jahre alter Mann wurden verletzt mit Seilen geborgen. Die beiden Verletzten wurden mit Helikoptern in Kliniken geflogen. Nähere Informationen zu den vier Opfern lagen zunächst nicht vor. Zur möglichen Ursache des tödlichen Absturzes machte die Polizei vorerst keine Angaben. Kriminalbeamte der Polizei sowie staatliche Flugunfallexperten nahmen Ermittlungen auf.