www.zeit.de09.01.2026
Die Schweiz gedenkt mit einem nationalen Trauertag der 40 Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana, die vergangenen Silvesternacht in der Bar Le Constellation starben. Um 14 Uhr läuten landesweit die Kirchenglocken und es wird eine Schweigeminute eingehalten. Bei dem Unglück gab es auch 116 Verletzte, viele mit schweren Verbrennungen. Ermittlungen gegen die Barbetreiber wegen fahrlässiger Tötung und Brandstiftung laufen, während der Brand durch unsachgemäße Verwendung von Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde.
www.zeit.de09.01.2026
Die Schweiz gedenkt heute mit einem nationalen Trauertag der 40 Brandopfer der Silvesternacht in Crans-Montana, darunter viele Jugendliche. Um 14 Uhr läuten die Kirchenglocken, und es finden Gedenkfeiern statt, an denen auch Bundespräsident Guy Parmelin und Präsident Emmanuel Macron teilnehmen. Die Ursache des Feuers, das durch Feuerwerksfontänen ausgelöst wurde, wird untersucht; die Barbesitzer stehen wegen fahrlässiger Tötung und Verletzung unter Verdacht. Kritisch wird auch die fehlende Brandschutzkontrolle seit 2019 thematisiert.
www.zeit.de09.01.2026
Auf der Autobahn 71 in Unterfranken sind mehrere Fahrzeuge aufgrund von Witterungsbedingungen festgefahren, was zu stockendem Verkehr führt. Der Vorfall ereignete sich auf einer ansteigenden Strecke bei Mellrichstadt. Polizeikräfte sind am Einsatzort, und bisher sind keine Verletzten gemeldet. Weitere Details zum Vorfall liegen bislang nicht vor.
www.zeit.de09.01.2026
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor regionalen Unwettern in Berlin und Brandenburg, mit Schneefall und kräftigem Wind. Besonders betroffen sind Gebiete mit mehreren Zentimetern Neuschnee, während die Uckermark trocken bleibt. Es wird mäßiger bis frischer Ostwind erwartet, der zu Schneeverwehungen führen kann. Die Temperaturen werden voraussichtlich unter null Grad Celsius liegen.
www.zeit.de09.01.2026
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für den Kreis Alzey-Worms vor Sturmböen am Freitag, was die Gefahr von herabfallenden Ästen und fliegenden Gegenständen mit sich bringt. In Rheinland-Pfalz und dem Saarland bleibt der Winter präsent, mit Temperaturen zwischen +3 und +9 Grad, die am Nachmittag sinken. Zudem sind kräftige Niederschläge, zunächst Regen im Tiefland und Schnee im Bergland, zu erwarten, wodurch auch Schneeverwehungen möglich sind.
www.zeit.de09.01.2026
In Hamburg hat der Winterdienst mit 728 Einsatzkräften begonnen, um die Stadt auf den erwarteten Schneefall vorzubereiten. Ab 7.00 Uhr gilt eine Unwetterwarnung wegen des Sturmtiefs "Elli", das starken Schneefall und glatte Straßen mit sich bringt. Der Fokus liegt auf der Räumung von Hauptverkehrsstraßen sowie Buslinien und Radwegen. Bürger werden aufgefordert, zuhause zu bleiben, während Schulen schneefrei haben. Der Winterdienst plant, den Verkehr trotz extremer Bedingungen aufrechtzuerhalten.
www.zeit.de09.01.2026
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor gefrierendem Regen und Glatteis in Hessen. In den kommenden Tagen wird Schnee oder Schneeregen erwartet, mit Neuschnee zwischen 5 und 15 Zentimetern, auch in tieferen Lagen. Die Schneefallgrenze sinkt auf 300 bis 500 Meter. Die Temperaturen erreichen am Freitag milde Werte von 2 bis 8 Grad, steigen jedoch in Hochlagen auf 1 Grad. Starke Windböen bis zu 75 km/h sind ebenfalls möglich.
www.zeit.de09.01.2026
Das Sturmtief Elli führt in Deutschland zu extremen Kältebedingungen, die insbesondere obdachlose Menschen stark gefährden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe warnt vor lebensbedrohlichen Risiken für diese Personen, während Nothilfeprojekte wie der Mitternachtsbus der Diakonie Hamburg Unterstützung bieten. Zudem steht das Mercosur-Freihandelsabkommen zwischen der EU und mehreren südamerikanischen Ländern kurz vor einer Einigung, mit dem Ziel, Exporte zu stärken und die Abhängigkeit von China zu reduzieren. Eine Unterzeichnung ist für den 12. Januar geplant.
www.zeit.de09.01.2026
In der 234. Folge des Podcasts "Und was machst du am Wochenende?" ist Musiker Pepe Lienhard zu Gast. Der ehemalige Bandleader von Udo Jürgens sprach über seine Erinnerungen an berühmte Auftritte, darunter mit Frank Sinatra. Er lebt heute mit seiner Frau in einem alten Bauernhaus und verfolgt Hobbys wie das Schauen von Krimiserien und das tägliche Erreichen von 10.000 Schritten. Lienhard reflektiert über seine musikalische Karriere und die prägenden Wochenenden seiner Kindheit in der Schweiz.
www.zeit.de09.01.2026
In Hamburg wurde eine Unwetterwarnung wegen starker Schneefälle und Schneeverwehungen ausgegeben. Bürgermeister Tschentscher rief die Bürger dazu auf, unnötige Wege zu meiden. Schulen bleiben geschlossen und der öffentliche Verkehr, einschließlich Bahnen und Flugzeuge, ist stark eingeschränkt. Die Feuerwehr und Krankenhäuser bereiten sich auf Notfälle vor. Meteorologen warnen vor blizzardartigen Bedingungen, während der Prozess gegen den mutmaßlichen Pädokriminellen "White Tiger" beginnt. Der Newsletter erscheint wieder montags bis freitags.
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Der Wintereinbruch in Schleswig-Holstein zwingt Zugvögel wie Gänse und Stockenten dazu, kurzfristig in schneefreie Gebiete auszuweichen, oft nach Frankreich oder Großbritannien, anstatt bis nach Spanien zu fliegen. Dies geschieht nicht aufgrund der Kälte, sondern wegen Nahrungsmangel. Expertin Anja Feige vom Naturschutzbund (Nabu) betont, dass viele Vogelarten je nach Saison ihre Nahrung ändern. Zudem wird auf die "Stunde der Wintervögel" vom 9. bis 11. Januar hingewiesen, bei der Bürger Vögel zählen können.
www.zeit.de09.01.2026
Sachsen und Thüringen präsentieren sich international als Wintersport-Destinationen. In Altenberg finden vom 12. bis 18. Januar Weltcups im Bob und Skeleton statt, während in Oberhof bereits Biathlon-Events beginnen. Die Veranstaltungen ziehen Tausende Zuschauer an und steigern die Touristenzahlen, was zu einer signifikanten Umsatzsteigerung führt. Infrastrukturelle Investitionen und Marketingstrategien sollen die Region langfristig fördern. Die Branche hofft auf nachhaltige touristische Effekte, auch über den Anlass der Wettkämpfe hinaus.
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Das kalte Winterwetter stellt die Tierheime im Norden vor große Herausforderungen. In Hamburg und Schleswig-Holstein berichten Tierheimleiter von erhöhtem Arbeitsaufwand, höheren Energiekosten und vermehrten Einsätzen für verletzte oder kranke Tiere. Gassigänger bleiben aufgrund von Eis und Schnee aus, was die tägliche Versorgung der Tiere erschwert. Zudem steigen die Kosten für Tierarztbesuche. Die Tierheime bemühen sich um Schutzmaßnahmen und improvisieren bei der Tierhaltung, um den Tieren dennoch ein gutes Umfeld zu bieten.
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In Bad Kissingen stecken etwa zwei Dutzend Lastwagen auf der schneebedeckten Autobahn 7 fest. Der Einsatz des Technischen Hilfswerks (THW) war erforderlich, um die Fahrzeuge zu befreien, während die Autobahnmeisterei den Schnee räumte. Die Strecke wurde zeitweise gesperrt, konnte aber bis zum morgendlichen Berufsverkehr wieder freigegeben werden. Ursache für die Schwierigkeiten war der Neuschnee.
www.zeit.de09.01.2026
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) entscheiden sich trotz angekündigter Minustemperaturen gegen die Öffnung ihrer Bahnhöfe als Übernachtungsorte für Obdachlose. Eine BVG-Sprecherin betont, dass Sicherheitsbedenken eine Rolle spielen, da die Sicherheit in "Kältebahnhöfen" nicht immer gewährleistet sei. Mitarbeiter sind jedoch angewiesen, sensibel mit der Situation umzugehen und Obdachlosen individuell zu helfen. Die extreme Kälte stellt eine große Gefahr dar, und es gibt oft nicht ausreichend Notunterkünfte für die Betroffenen.