Datum09.06.2026 16:42
Quellewww.zeit.de
TLDRDie A40 ("Ruhrschnellweg") wird zehn Tage lang zwischen Duisburg und Essen voll gesperrt. Grund ist eine aufwendige Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg, die für geplante Baumaßnahmen erforderlich ist. Täglich passieren 80.000-90.000 Fahrzeuge diesen Abschnitt. Fahrer müssen mit weiträumigen Umleitungen und Staus rechnen, da auch das Kreuz Kaiserberg in Duisburg eine Großbaustelle ist. Die Freigabe ist für den 22. Juni geplant.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Autobahn-Sperrung“. Lesen Sie jetzt „Suche nach Blindgängern: A40 zehn Tage lang voll gesperrt“. Für die Suche nach Blindgängern sperrt die Autobahn GmbH zehn Tage lang die als Ruhrschnellweg bekannte A40 in Mülheim. Auto- und Lastwagenfahrer müssen ab Freitagabend (21.00 Uhr) zwischen Duisburg und Essen in beiden Richtungen weite Umleitungen fahren und sich auf Staus einstellen. Am 22. Juni soll die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Mülheim-Heißen und Mülheim-Winkhausen wieder freigegeben werden. Auf der A40 sind an dieser Stelle laut Autobahn GmbH jeden Tag 80.000 bis 90.000 Fahrzeuge unterwegs. Der Abschnitt gilt als "hoch belastet" und soll deshalb in den kommenden Jahren sechsspurig ausgebaut werden. Für die geplanten Baumaßnahmen sei an einer Stelle in Mülheim eine ungewöhnlich aufwendige Suche nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg nötig, erläuterte eine Sprecherin. Deshalb habe es zu der zehntägigen Sperrung der Autobahn keine Alternative gegeben. Der Verkehr wird weiträumig umgeleitet. Weil im Moment aber auch das benachbarte Kreuz Kaiserberg in Duisburg eine Großbaustelle ist, muss der Fernverkehr zwischen Duisburg und Essen einen Bogen fast bis zum Düsseldorfer Flughafen fahren. Für den Verkehr in Mülheim werden Umleitungen über örtliche Straßen eingerichtet. © dpa-infocom, dpa:260609-930-197402/1