Datum09.06.2026 13:25
Quellewww.zeit.de
TLDRIm bayerischen Handwerk wurden bis Ende Mai über 10.150 neue Ausbildungsverträge für das kommende Ausbildungsjahr abgeschlossen, was einem Anstieg von 220 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotzdem sind noch viele Lehrstellen unbesetzt. Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl führt die steigenden Zahlen auf die Zukunfts- und Krisensicherheit des Handwerks zurück, das in Zeiten von Automatisierung und KI durch sinnstiftende Tätigkeiten punktet. Dennoch betont er, dass die Zahl der Ausbildungsverträge noch deutlich steigen könnte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ausbildung“. Lesen Sie jetzt „Plus bei bayerischen Handwerk-Azubis“. Bayerns Handwerker finden mehr Azubis: Für das im Herbst beginnende Ausbildungsjahr wurden im bayerischen Handwerk bis Ende Mai über 10.150 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind 220 mehr als zur selben Zeit im Vorjahr, wie der Bayerische Handwerkstag (BHT) mitteilte. Viele Lehrstellen seien aber noch offen. Nach Einschätzung von Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl ist die Zukunftssicherheit der Handwerksberufe ein Grund für die steigenden Ausbildungszahlen: "In Zeiten von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz punktet das Handwerk mit krisenfesten und zugleich sinnstiftenden Tätigkeiten", unterstrich er. Mit Blick auf die etwas mehr als 10.000 neuen Ausbildungsverträge sagte der BHT-Chef: "Das ist jetzt noch nicht die riesengroße Zahl, es dürfen ruhig noch deutlich mehr werden." © dpa-infocom, dpa:260609-930-195851/1