Datum09.06.2026 11:01
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Kongo steigt die Zahl der Ebola-Todesfälle auf mindestens 101, bei 550 bestätigten Infektionen. Neueste Zahlen melden 35 Neuinfektionen und 10 Tote innerhalb eines Tages. Der Ausbruch wird durch das seltene Bundibugyo-Virus verursacht, gegen das keine Impfung oder Therapie existiert. Die Eindämmung wird durch Angriffe auf Gesundheitspersonal, Misstrauen und bewaffnete Konflikte erschwert.
InhaltDie Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle in der Demokratischen Republik Kongo ist auf mindestens 101 Menschen gestiegen. 550 Infektionen wurden zudem bestätigt. In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle auf mindestens 101 Menschen gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 35 Neuinfektionen und zehn Todesfälle registriert worden, teilte die Regierung des Landes mit. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle erhöht sich auf 550 Menschen, 19 Patienten gelten als genesen. Experten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl der Fälle deutlich höher liegt. Der jüngste Ausbruch wird durch das seltene Bundibugyo-Virus verursacht, für das es weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine Therapie gibt. Die Eindämmung wurde durch Angriffe wütender Anwohner auf das Gesundheitspersonal, Skepsis in Teilen der Bevölkerung und bewaffnete Konflikte in den betroffenen Gebieten erschwert. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.