Datum09.06.2026 08:30
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Weißenfels werden die Vorbereitungen für den Neubau einer Justizvollzugsanstalt mit 440 Haftplätzen getroffen. Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt (IPS) führt Baugrund-, Vermessungs- und archäologische Untersuchungen durch. Bis Jahresende sollen diese abgeschlossen sein. Der Stadtrat muss noch über Flächennutzungs- und Bebauungspläne entscheiden, ein Grundstücksankauf ist für Juli geplant. Die Baukosten werden auf rund 400 Millionen Euro geschätzt. Weißenfels wurde gegenüber Halle als Standort bevorzugt, da dort ein schnellerer Bau erwartet wird.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Justiz“. Lesen Sie jetzt „So wird der Gefängnis-Neubau in Weißenfels vorbereitet“. In Weißenfels soll Sachsen-Anhalts neues Gefängnis entstehen – und die Vorbereitungen laufen. Die Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS) bereitet derzeit die Baugrunduntersuchungen, Vermessungen und archäologische Untersuchungen vor, wie das Finanzministerium in Magdeburg mitteilte. Bis zum Jahresende soll das alles abgeschlossen sein, vorbehaltlich möglicher archäologischer Funde. An diesem Donnerstag soll laut Ministerium der Weißenfelser Stadtrat den Beschluss zur Änderung des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes fassen. Für Juli sei ein Notar-Termin avisiert zum Ankauf der Flächen durch die IPS. Momentan läuft den Angaben zufolge die Ausschreibung der Projektsteuerung für den Neubau. Die IPS ist seit Anfang Mai mit zwei neuen Mitarbeitern in einem Projektbüro im Rathaus Weißenfels vor Ort vertreten. Das Büro ist laut Finanzministerium bis zum Baustart temporär besetzt. Weißenfels hatte sich gegen den ursprünglich geplanten Standort Halle durchgesetzt, im Burgenlandkreis kann man nach Einschätzung der Landesregierung schneller bauen. Mit der neuen Justizvollzugsanstalt sollen 440 Haftplätze entstehen. Bisherigen Angaben zufolge soll der Bau etwa 400 Millionen Euro kosten. © dpa-infocom, dpa:260609-930-193996/1