Berlin: Polizist rast zum Dienst – Führerschein weg

Datum24.05.2026 21:21

Quellewww.zeit.de

TLDREin Berliner Polizist wurde von Kollegen auf der A113 angehalten, da er mit seinem Motorrad mit stark überhöhter Geschwindigkeit zur Arbeit raste. Zusammen mit einem weiteren Fahrer fiel er durch Raserauffälligkeiten auf. Beide wurden nach starkem Bremsen im dichten Verkehr kontrolliert. Ihre Führerscheine wurden beschlagnahmt, und beide erhielten eine Anzeige wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Berlin“. Lesen Sie jetzt „Polizist rast zum Dienst – Führerschein weg“. Ein Berliner Polizist ist mit seinem Motorrad so schnell zur Arbeit gefahren, dass ihn Kollegen als Raser aus dem Verkehr zogen. Er war den Einsatzkräften gemeinsam mit einem anderen Motorradfahrer auf der A113 im Ortsteil Johannisthal aufgefallen. Beide Biker seien am Samstagmorgen "mit augenscheinlich stark überhöhter Geschwindigkeit" an den Polizisten vorbeigefahren, teilte die Polizei mit. Die Beamten folgten den Motorrädern mit eingeschaltetem Blaulicht, hatten jedoch Probleme zu ihnen aufzuschließen, wie es hieß. Kurz nach der Anschlussstelle Johannisthaler Chaussee seien dann beide Motorradfahrer auf den dichter werdenden Verkehr aufgefahren und hätten stark gebremst.  Die Einsatzkräfte schlossen nun auf - und überprüften die Männer und ihre Fahrzeuge. Die Führerscheine wurden beschlagnahmt. "Bei einem der Männer handelt es sich um einen Berliner Polizisten, der auf dem Weg zum Dienst war", hieß es weiter in der Mitteilung. Der andere Mann ist 23 Jahre alt. Beide erhielten eine Anzeige wegen verbotener Kraftfahrzeugrennen. © dpa-infocom, dpa:260524-930-124679/1