Datum24.05.2026 14:20
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Hallesche FC gewann zum vierten Mal in Folge den Landespokal Sachsen-Anhalt mit einem 4:0 gegen Germania Halberstadt. Mit über 200.000 Euro Preisgeld erweitert sich der finanzielle Spielraum für Neuverpflichtungen. Sieben Spieler, darunter Malek Fakhro, verabschieden sich. Soufian Benyamina vom Greifswalder FC wird als möglicher Nachfolger gehandelt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Landespokal Sachsen-Anhalt“. Lesen Sie jetzt „Landespokalsieg erweitert finanziellen Spielraum des HFC“. Der Hallesche FC hat zum vierten Mal in Serie den Landespokal in Sachsen-Anhalt gewonnen und plant mit dem finanziellen Extra-Bonus bereits die neue Spielzeit. Immerhin fließen nach dem 4:0 (4:0)-Erfolg gegen den VfB Germania Halberstadt mehr als 200.000 Euro in die hallesche Vereinskasse. Der sechsstellige Betrag erweitert den finanziellen Spielraum von Sportdirektor Daniel Meyer bei der Zusammenstellung des neuen Kaders. Sieben Spieler wurden nach dem insgesamt 13. Landespokalsieg verabschiedet, darunter auch Malek Fakhro. Für den Stürmer hat Meyer wohl schon einen Nachfolger gefunden. Laut "Mitteldeutscher Zeitung" soll Soufian Benyamina vom Greifswalder FC künftig für die Hallenser auf Torejagd gehen. Vor 5.665 Zuschauern im Leuna-Chemie-Stadion zeigte der HFC diesmal eine abgeklärte Leistung, nachdem man sich gegen die Halberstädter in den vorangegangenen drei Endspielen immer schwergetan hatte. "Die Anfangsphase war sensationell. Da muss ich den Jungs ein riesiges Kompliment machen. Denn trotz des Drucks, der auf ihren Schultern lastete, haben sie befreit aufgespielt", meinte Halles Trainer Robert Schröder, dessen Team die verkorkste noch versöhnlich abschließen konnte. Nach Freistoß von Max Kulke köpfte Burim Halili (4. Minute) die Hallenser in Führung. Nach einem weiten Abschlag von Torhüter Sven Müller enteilte Bocar Baro (14.) seinem Gegenspieler und lupfte das Leder über VfB-Torhüter Lukas Cichos zum 2:0 in die Maschen. Innerhalb von zwei Minuten sorgte Joscha Wosz (20./22.) mit seinem Doppelschlag für die Entscheidung in diesem einseitigen Finale. "Es war wichtig, dass wir wenigstens noch den Pokal gewonnen haben. Wir haben unsere Chancen eiskalt genutzt, waren von Anfang an richtig gut drin im Spiel", sagte Joscha Wosz und äußerte einen Wunsch: "Ich würde in der ersten Runde am liebsten daheim gegen den FC Bayern München spielen." Die Halberstädter haderten mit ihrem Auftritt. "Wir waren in den ersten 20 Minuten gar nicht auf dem Feld, haben keine Zweikämpfe geführt und nicht nach vorn geschoben. Dabei hatten wir uns so viel vorgenommen. Es ist extrem bitter, auf diese Art und Weise zu verlieren", meinte Halberstadts Schlussmann Lukas Cichos. © dpa-infocom, dpa:260524-930-123811/1