Geisterfahrer stirbt: Zwei Verletzte nach Horror-Crash aus Klinik entlassen

Datum24.05.2026 13:22

Quellewww.zeit.de

TLDREin 89-jähriger Geisterfahrer ist auf der A8 gestorben, nachdem er in falscher Richtung fuhr und in einen tödlichen Unfall verwickelt war. Zwei der insgesamt fünf Verletzten konnten das Krankenhaus bereits verlassen. Drei weitere Personen werden stationär behandelt, schweben aber nicht in Lebensgefahr. Die Autobahn war stundenlang gesperrt, ein Gutachten soll den Unfallhergang klären.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Geisterfahrer stirbt“. Lesen Sie jetzt „Zwei Verletzte nach Horror-Crash aus Klinik entlassen“. Nach dem tödlichen Unfall mit einem 89 Jahre alten Falschfahrer auf der A8 sind zwei der Verletzten wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden. Drei Schwerverletzte würden aber weiter stationär behandelt, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.  Am Samstagabend war ein 89 Jahre alter Autofahrer ums Leben gekommen, als er im Landkreis Traunstein in der falschen Richtung auf der Autobahn unterwegs war und mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenstieß. Auch ein zweites Fahrzeug wurde in den Unfall verwickelt. Die Kollision ereignete sich zwischen den Ausfahrten Grabenstätt und Übersee - es krachte unmittelbar, nachdem die ersten Meldungen über den Falschfahrer beim Polizeinotruf eingegangen waren.  "Der ist erst 200 Meter vorher aufgefahren", schilderte der Polizeisprecher. Der 89-Jährige, dessen Cabrio nach dem Zusammenstoß auf dem Dach zum Liegen gekommen war, starb noch am Unfallort an seinen Verletzungen.  In den beiden anderen beteiligten Autos wurden drei Menschen schwer und zwei Menschen leicht verletzt. Es schwebte aber keiner der Schwerverletzten in Lebensgefahr. "Die hatten Glück, dass die so ein gutes Auto gehabt haben", lautete die Einschätzung des erfahrenen Polizisten. Die A8 in Richtung München war für die Unfallaufnahme rund fünf Stunden lang gesperrt. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet. Nun soll ein Gutachten den Unfallhergang klären. © dpa-infocom, dpa:260524-930-123634/1