Hitze im Südwesten: Was man am bislang wärmsten Tag des Jahres beachten sollte

Datum24.05.2026 13:26

Quellewww.zeit.de

TLDRBaden-Württemberg erlebt mit bis zu 34 Grad den wärmsten Tag des Jahres. Der DWD warnt vor **hoher UV-Belastung** und empfiehlt Sonnenschutz. Bei Hitze ist eine **hohe Flüssigkeitszufuhr** wichtig, besonders für Ältere und Kinder. Die DLRG rät zum Schwimmen an bewachten Stellen und warnt vor Flüssen. Die **Waldbrandgefahr ist hoch**, weshalb offenes Feuer und Rauchen im Wald verboten sind.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Hitze im Südwesten“. Lesen Sie jetzt „Was man am bislang wärmsten Tag des Jahres beachten sollte“. Mit Temperaturen bis zu 34 Grad erlebt Baden-Württemberg mit dem Pfingstsonntag den bisher wärmsten Tag des Jahres. Wer heute draußen unterwegs ist, sollte ein paar Dinge beachten. Bei wolkenlosem Himmel und hohem Sonnenstand steigt der UV-Index in ganz Baden-Württemberg heute auf 7 – das entspricht einer hohen UV-Belastung. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) empfiehlt bei solchen Werten Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille und bedeckende Kleidung. Besonders zwischen 11.00 Uhr und 15.00 Uhr ist die UV-Strahlung am intensivsten – wer kann, sollte in dieser Zeit den Schatten aufsuchen. Bei Hitze schwitzt der Körper mehr als gewohnt – der Flüssigkeitsbedarf steigt entsprechend. Die AOK Baden-Württemberg empfiehlt an heißen Tagen mindestens zwei bis drei Liter Wasser zu trinken. Wer Sport treibt oder längere Zeit in der Sonne verbringt, sollte noch mehr trinken. Ältere Menschen und Kinder sind besonders gefährdet, da ihr Durstgefühl oft nicht zuverlässig anschlägt. Das heiße Wetter lockt viele in Schwimmbäder, an Seen und Flüsse. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) rät dazu, an bewachten Badestellen zu schwimmen. Vom Baden an Flüssen rät die DLRG ab: Die Strömung ist oft stärker als sie scheint und wird häufig unterschätzt. Wer überhitzt ist, sollte außerdem nicht abrupt ins kalte Wasser springen – der plötzliche Temperaturwechsel kann zu Kreislaufproblemen führen. Die Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg steigt wieder an. Am Pfingstsonntag gilt laut DWD fast im gesamten Land eine mittlere bis hohe Gefahr. In den kommenden Tagen ist an den meisten Orten mit hoher Gefahr zu rechnen. Auch ein heißer Katalysator eines unachtsam abgestellten Autos oder eine weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen Waldbrand zu entfachen. Offenes Feuer und Grillen sind im Wald und in Waldnähe verboten - außer an den dafür vorgesehenen Plätzen. © dpa-infocom, dpa:260524-930-123661/1