Datum24.05.2026 12:58
Quellewww.zeit.de
TLDRDeniz Undav schürt Hoffnungen auf eine schnelle Vertragsverlängerung beim VfB Stuttgart, bevor er zur WM reist. Sportvorstand Wohlgemuth mahnt zur Geduld, betont aber die Wichtigkeit langfristiger Planung. Der aktuelle Vertrag läuft 2027 aus, und der VfB will seinen Top-Torjäger halten, was finanzielle Anstrengungen erfordert. Andernfalls droht ein ablösefreier Abgang. Pascal Stenzel verabschiedete sich nach Vertragsende vom Verein.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „DFB-Pokal“. Lesen Sie jetzt „Schnelle Vertragsverlängerung? Undav lässt VfB-Fans hoffen“. Mit Andeutungen zu einer möglichen schnellen Vertragsverlängerung macht Deniz Undav den Fans des VfB Stuttgart leise Hoffnungen. "Ab Mittwoch bin ich weg. Schauen wir mal, was bis dahin passiert", sagte der Torjäger, der für die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko nominiert wurde und ab der kommenden Woche mit der Nationalmannschaft unterwegs sein wird. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth mahnte unmittelbar nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale gegen den FC Bayern München (0:3) am Samstag indes zur Geduld. "Das Allerwichtigste ist, nicht direkt wieder nach vorn loszurennen", sagte der 47-Jährige. "Natürlich ist die Sommerpause arbeitsam, da geht es um Transfers und darum, die Mannschaft zu verstärken. Aber es ist auch wichtig, sportlich und wirtschaftlich im langfristigen Denken zu bleiben." Undavs Vertrag läuft 2027 aus. Die Schwaben wollen mit dem torgefährlichsten deutschen Angreifer der Saison schnellstmöglich verlängern, müssen sich in finanzieller Hinsicht aber womöglich strecken. Medienberichten zufolge geht es um eine Gehaltserhöhung von 4,5 Millionen Euro auf sechs Millionen Euro. Der Stürmer selbst hatte zuletzt betont, dass beide Parteien "vielleicht nur Kleinigkeiten voneinander entfernt" seien. Sollte es zu keiner Einigung kommen, droht dem VfB nächstes Jahr ein ablösefreier Abgang des Leistungsträgers. Bestätigt ist indes der Abgang von Pascal Stenzel, dessen Vertrag ausläuft. In Berlin stand der Rechtsverteidiger einmal mehr nicht im Kader, nach Abpfiff hat er sich von seinen Teamkollegen und den Fans verabschiedet. Insgesamt kam der 30-Jährige nur auf zwei Einsätze in dieser Saison. "Ich bin den Jungs sehr, sehr dankbar für die Momente neben dem Platz", sagte Stenzel, der nach eigener Aussage bis jetzt nicht weiß, wo es für ihn weitergeht. "Ich habe noch keine Gespräche geführt, weil ich immer gesagt habe, dass ich erst mit dem VfB reden möchte. Das war mir sehr wichtig." © dpa-infocom, dpa:260524-930-123476/1