Leo XIV.: Papst ruft in Pfingstpredigt zu Frieden und Verständigung auf

Datum24.05.2026 12:45

Quellewww.zeit.de

TLDRPapst Leo XIV. rief zu Pfingsten zu Frieden, Verständigung und Vergebung auf. Er kritisierte eine Weltlage, die "durch Irrtümer und Gewalt altern" lasse, und betonte die erneuernde Kraft des Heiligen Geistes. Angesichts der Bedeutung von Pfingsten als Fest der Verkündigung Jesu erinnerte der Papst die Gläubigen an ihre Teilhabe an dieser Botschaft.

InhaltIn seiner Predigt zu Pfingsten betont Papst Leo den Geist des Friedens. Die Weltlage bedachte er mit kritischen Worten. Das Pfingstfest hat Papst Leo XIV. mit einem Aufruf zu Frieden, Verständigung und Vergebung begangen. Bei der Messe im Petersdom ermutigte er Christinnen und Christen, die Botschaft von Gottes Liebe in aller Welt zu verkünden.  Derzeit gebe es Veränderungen, "die die Welt nicht erneuern, sondern sie durch Irrtümer und Gewalt altern lassen", kritisierte Leo in seiner Predigt. Der Heilige Geist aber mache den Verstand "hell" und wecke neue Lebenskraft.  Pfingsten ist im Christentum das Fest des Heiligen Geistes – zugleich gilt es als das Geburtsfest der Kirche. In der Apostelgeschichte erzählt die Bibel, wie die Jünger Jesu durch das Pfingstwunder "mit Heiligem Geist erfüllt wurden und begannen, mit anderen Zungen zu reden". Das sogenannte Sprachenwunder soll darauf hinweisen, dass die Verkündigung der Botschaft Jesu sprachübergreifende Bedeutung für die ganze Welt hat. Bei seiner Predigt erinnerte der Papst die Menschen daran, dass sie an dieser Verkündigung beteiligt seien. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.