Datum24.05.2026 06:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Sudetendeutsche Pfingsttreffen findet erstmals in Tschechien statt und markiert einen Versöhnungsversuch nach der Vertreibung. Einige politische Kräfte im tschechischen Parlament kritisierten das Treffen, warnten vor einer Relativierung von NS-Verbrechen. Parallel dazu beleuchtet der Podcast die steigende Zahl gefährlicher Besteigungen des Mount Everest, trotz hoher Todesraten, und thematisiert die Beweggründe der Bergsteiger sowie die Schicksale der Opfer.
InhaltDie Sudetendeutschen feiern ihr Pfingsttreffen zum ersten Mal in Tschechien. Warum polarisiert das Treffen dort? Und: der gefährliche Aufstieg am Mount Everest Erstmals feiert die Sudetendeutsche Landsmannschaft ihr traditionelles Pfingsttreffen in Tschechien. Die viertägige Veranstaltung in Brno gilt als historisches Zeichen der Versöhnung zwischen Deutschen und Tschechen. Hintergrund ist die Vertreibung von rund drei Millionen Sudetendeutschen aus der damaligen Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg. Viele fanden später in Deutschland eine neue Heimat. Zur Hauptkundgebung werden unter anderem Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und der Sprecher der Sudetendeutschen, Bernd Posselt, erwartet. Das tschechische Parlament hat das Treffen zuvor kritisiert und warnte vor einer "Relativierung nationalsozialistischer Verbrechen". Eingebracht wurde der Antrag von der ultrarechten Partei SPD, unterstützt von der ANO-Partei von Regierungschef Andrej Babiš. Wie die Stimmung vor Ort ist und warum das Treffen in Tschechien so umstritten ist, erklärt ZEIT-Autor Jonas Lüth im Podcast. Immer mehr Menschen wollen trotz der lebensgefährlichen Bedingungen den Mount Everest besteigen. Seit Beginn der Expeditionen sind mindestens 340 Menschen am höchsten Berg der Welt ums Leben gekommen, etwa durch Lawinen, Stürze, Erschöpfung oder die Höhenkrankheit. Eine Recherche der ZEIT zeichnet deren Geschichte entlang des Everest-Aufstiegs über die beliebte Südroute vom Basislager bis zum Gipfel auf 8.849 Metern nach. Erzählt werden dabei die Schicksale einzelner Bergsteiger und Sherpas, die bei Expeditionen starben. Viele Todesfälle ereignen sich zudem beim Abstieg, wenn Erschöpfung und Sauerstoffmangel die Kräfte der Bergsteiger aufbrauchen. Trotz der Risiken zieht der Everest weiterhin immer mehr Menschen an, darunter auch viele unerfahrene Bergsteiger. Warum das so ist, erläutert Stefanie Flamm, Redakteurin im Entdeckenressort der ZEIT. Und sonst so? Die ersten Enhanced Games ohne Dopingregeln Moderation und Produktion: Helena Schmidt Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.