Datum24.05.2026 02:21
Quellewww.zeit.de
TLDREin Angreifer hat in der Nähe des Weißen Hauses auf Beamte geschossen. Der Tatverdächtige, der psychische Probleme gehabt haben soll und mit einem Annäherungsverbot belegt war, wurde von Sicherheitskräften erschossen. Der Bereich wurde abgeriegelt, und US-Präsident Trump war zum Zeitpunkt des Vorfalls im Weißen Haus.
InhaltEin Angreifer schießt auf Beamte nahe dem Amtssitz von US-Präsident Donald Trump in Washington. Der Tatverdächtige soll bereits zuvor auffällig geworden sein. In der Nähe des Weißen Hauses in Washington, D. C. sind Schüsse gefallen. Ein Großaufgebot der Polizei und anderer Sicherheitskräfte war am Samstagabend (Ortszeit) im Einsatz. Ein Tatverdächtiger sei tot, sagte ein Sprecher des für den Schutz des US-Präsidenten zuständige Secret Service dem Nachrichtensender CNN. US-Medien berichteten von einer weiteren verletzten Person. Ein Angreifer habe sich einem Kontrollpunkt an der 17. Straße und der Pennsylvania Avenue genähert und auf die Beamten geschossen, sagte ein Vertreter der Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur Reuters. Er sei überwältigt und in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Angaben des Behördenvertreters soll der Verdächtige psychische Probleme gehabt haben. Gegen ihn sei zuvor eine Anordnung erlassen worden, sich von dem Gebiet fernzuhalten. Der Bereich um den Amtssitz von US-Präsident Donald Trump wurde großräumig abgeriegelt. Der Chef der US-Bundespolizei FBI, Kash Patel, schrieb im Onlinedienst X, Beamte des FBI unterstützten den Secret Service. Journalisten, die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls vor dem Weißen Hauses aufhielten, berichteten auf X, sie seien angewiesen worden, loszulaufen und im Pressekonferenzsaal des Weißen Hauses Schutz zu suchen. Die ABC-News-Korrespondentin Selina Wang schrieb auf X: "Es klang wie Dutzende Schüsse." Der kanadische Tourist Reid Adrian schilderte der Nachrichtenagentur AFP, er habe in der Nähe des Weißen Hauses "20 bis 25" Geräusche gehört, die wie Feuerwerk geklungen hätten – "aber es waren Schüsse, und dann sind alle losgerannt". US-Präsident Trump hielt sich zum Zeitpunkt des Vorfalls in seinem Amtssitz auf, um an einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs zu arbeiten. Wie er selbst mitgeteilt hatte, blieb er deswegen über das Feiertagswochenende in Washington, statt an der Hochzeit seines ältesten Sohnes Donald Trump Jr. teilzunehmen.