Nachrichtenpodcast: Die Bilanz nach einem Jahr Kanzler Merz

Datum06.05.2026 06:08

Quellewww.zeit.de

TLDREin Jahr nach Friedrich Merz' Kanzlerschaft ist die schwarz-rote Koalition unzufrieden, die Zustimmung sinkt. Im russisch-ukrainischen Krieg zielt die Ukraine mit immer häufigeren Drohnenangriffen erfolgreich auf russische Ölproduktionen hinter der Front. Dies signalisiert eine Machtverschiebung und macht den Krieg in Russland spürbar.

InhaltDie ehemalige "Arbeitskoalition" findet nicht in den Arbeitsmodus. Was läuft falsch? Und: Im Drohnenkrieg zwischen Russland und Ukraine verschieben sich die Kräfte. Die schwarz-rote Bundesregierung ist seit genau einem Jahr im Amt – die selbst ernannte Arbeitskoalition folgte auf die gescheiterte Ampelregierung. Bereits die Kanzlerwahl von Friedrich Merz im Bundestag brauchte zwei Anläufe. Mittlerweile ist weniger als jeder Fünfte mit der Arbeit der Regierung zufrieden. Liegt das an der Rhetorik des Bundeskanzlers, am Arbeitsmodus der Koalition oder an Problemen, für die die Regierung schlicht nichts kann? Und wie hält sich Merz in der Außenpolitik? Tina Hildebrandt, Co-Ressortleitung des Politikressorts der ZEIT, zieht Zwischenbilanz. Die Ukraine fliegt immer öfter erfolgreich Angriffe im russischen Hinterland. Die ukrainischen Streitkräfte nehmen dabei vor allem die russische Ölproduktion ins Visier – immer wieder treffen sie wichtige Reservoirs und Raffinerien, teilweise 1.500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Möglich wird das, weil die Ukraine bei der Drohnenproduktion mit Russland gleichgezogen hat. Der Krieg wird damit auch in Russland spürbarer. Ob das ein Wendepunkt in der Verteidigung gegen Russland ist, analysiert Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik. Und sonst so? Gestohlene Brieftauben Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Jannis Carmesin Mitarbeit: Benjamin Probst und Christina Felschen Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.