Bürgerkrieg: UN melden weitreichendes Leid der Zivilisten im Sudan

Datum09.01.2026 15:20

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Bürgerkrieg im Sudan dauert nun seit 1.000 Tagen, mit gravierenden Folgen für die Zivilbevölkerung. Laut den Vereinten Nationen leiden etwa 34 Millionen Menschen unter Nahrungsmangel, Wasserknappheit und fehlenden Unterkünften, wobei über 21 Millionen Menschen akut unter Hunger leiden. In zwei Regionen herrscht Hungersnot. Zudem sind rund 9,3 Millionen Menschen im Land auf der Flucht, während mehr als 4,3 Millionen das Land verlassen haben. Der Konflikt zwischen der Armee und der RSF-Miliz geht mit schweren Menschenrechtsverletzungen einher.

InhaltSeit 1.000 Tagen dauert der Bürgerkrieg im Sudan an. Die Vereinten Nationen berichten von Hungersnöten und von einem Mangel an Unterkünften. Nach 1.000 Tagen Bürgerkrieg im Sudan fehlt es dort rund 34 Millionen Menschen an Nahrung, Wasser oder sichere Unterkünfte. Das hat das UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Hilfe in Genf mitgeteilt. Die Vereinten Nationen bezeichnen das Leid der Zivilisten als weitreichend. Mehr als 21 Millionen Menschen leiden demzufolge unter akutem Hunger. In zwei Gebieten gebe es eine Hungersnot. Rund 9,3 Millionen Menschen seien innerhalb des Landes auf der Flucht. Über die Landesgrenzen hinweg seien mehr als 4,3 Millionen Kinder, Frauen und Männer geflüchtet. Seit Mitte April 2023 findet im Sudan ein Konflikt zwischen der Armee und der RSF-Miliz statt. UN-Ermittler werfen beiden Seiten schwere Menschenrechtsverletzungen und Kriegsverbrechen vor. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.