Datum09.01.2026 14:38
Quellewww.zeit.de
TLDRDer kommunale Energieversorger Wemag aus Schwerin hat aufgrund des bevorstehenden Wintersturms "Elli" umfassende Vorkehrungen getroffen. Der Bereitschaftsdienst wurde verstärkt, um auf mögliche Störungen, insbesondere im ländlichen Raum von Mecklenburg-Vorpommern, reagieren zu können. Bislang sind keine größeren witterungsbedingten Störungen gemeldet. Die Versorgung bleibt stabil, doch besteht die Gefahr von Stromausfällen durch umstürzende Bäume und Schneeverwehungen, die Reparaturen erschweren könnten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energiewende“. Lesen Sie jetzt „Stromversorger Wemag rüstet sich für Wintersturm“. Der kommunale Energieversorger Wemag mit Sitz in Schwerin hat angesichts des Wintersturms "Elli" Vorkehrungen getroffen. "Aufgrund der vorhergesagten Wetterlage und des erwarteten erhöhten Störungsaufkommens wurde der Bereitschaftsdienst bereits vor Eintreffen des Wintersturms verstärkt", wie der Netzbetreiber auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Insbesondere im ländlichen Raum in MV könne der Schneesturm Auswirkungen auf die Stromversorgung haben. Bislang gebe es aber keine größeren witterungsbedingten Störungen im Netzgebiet. Die Versorgung sei stabil und sicher. "Wir beobachten die Lage fortlaufend und stehen in enger Abstimmung mit unseren Einsatzteams." Das Netz der Wemag erstreckt sich nach deren Angaben über Mecklenburg, Nordwestbrandenburg und den Osten Niedersachsens. Bei anhaltendem Schneefall und starken Windböen besteht dem regionalen Netzbetreiber zufolge die Gefahr, dass Äste oder umstürzende Bäume Freileitungen beschädigen. "Das kann vereinzelt zu Stromausfällen führen", hieß es. Zudem könnten Schneeverwehungen und vereiste Wege den Zugang zu Schadstellen erschweren und Reparaturarbeiten verzögern. © dpa-infocom, dpa:260109-930-521499/1