Datum09.01.2026 11:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Landesfrauenrat kritisiert in einem offenen Brief an Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank die mangelhafte Räumung von Schnee und Eis auf Geh- und Radwegen in dieser Wintersaison. Der Winterdienst bevorzuge den Autoverkehr und ignoriere die Bedürfnisse von Fußgängern und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Dies gefährde die Sicherheit und erfordere eine bessere Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer. Der Verein fordert einen Winterdienst, der alle Bürger schützt und den Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln ermöglicht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter in Hamburg“. Lesen Sie jetzt „Landesfrauenrat kritisiert: Winterdienst ist mangelhaft“. Die Räumung von Schnee- und Eisglätte auf Hamburgs Geh- und Radwegen ist laut Kritik des Landesfrauenrats in diesem Winter schlechter geworden. Das sei gefährlich, monierte der Verein in einem offenen Brief an Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Grüne). Der Winterdienst bevorzuge den Autoverkehr. "Hamburg braucht einen Winterdienst, der alle Menschen schützt – nicht nur diejenigen im Auto." Neben- und Wohnstraßen würden als nicht verkehrswichtig eingestuft. Für die Menschen, die dort leben, sei das realitätsfern. "Wer zu Fuß, mit dem Rad oder mit Gehhilfen unterwegs ist, ist gerade hier auf sichere Wege angewiesen, auch um den ÖPNV überhaupt erreichen zu können", forderte der Verein. Menschen, die Rollstuhl, Rollator oder Gehhilfen brauchen, könnten bei Schnee und Glätte oft das Haus nicht verlassen. © dpa-infocom, dpa:260109-930-519841/1