Datum09.01.2026 10:26
Quellewww.zeit.de
TLDRAufgrund des Sturmtiefs "Elli" stellen mehrere Regionalzüge in Niedersachsen ihren Betrieb ein. Das Unternehmen Start Niedersachsen meldet, dass keine Züge mehr fahren, einschließlich der S-Bahn Hannover. Auch Fernverkehrszüge in ganz Norddeutschland sind betroffen. Die Situation verschlechtert sich durch eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen, was zu weiteren Ausfällen führt. Reisende werden ermutigt, auf Fahrten zu verzichten und sich über aktuelle Abfahrten zu informieren. Betroffen sind auch Züge der Unternehmen Erixx und Metronom.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sturmtief "Elli"“. Lesen Sie jetzt „Auch Regionalzüge stellen Betrieb ein“. Erste Regionalzüge stellen ihren Verkehr in Niedersachsen ein. Das Unternehmen Start Niedersachsen teilte mit, dass keine Züge mehr fahren. Start-Züge fahren unter anderem Hannover, Hildesheim, Hamburg und Bremen an. Auch die S-Bahn Hannover hat wegen des Winterwetters bereits den Betrieb eingestellt - sowohl mit Zügen als auch mit Ersatzbussen. In ganz Norddeutschland fahren zudem keine Fernverkehrszüge mehr. Das Eisenbahn-Unternehmen Erixx wies ebenfalls auf ausfallende und verspätete Züge hin. Langsam aber stetig verschlechtere sich die Situation auf den Strecken, hieß es. Ab Mittag sei vermutlich kein Betrieb mehr möglich. Die Erixx-Züge verkehren zwischen Hannover, dem Harz, Braunschweig und der Lüneburger Heide. Ähnlich äußerte sich das Unternehmen Metronom, das zur gleichen Betreibergesellschaft gehört. Einzelne Verbindungen in den Räumen Hamburg und Bremen sind bereits gestrichen. Es gebe erste Probleme durch eingefrorene Weichen und Schneeverwehungen - und es sei mit weiteren Ausfällen zu rechnen. Bahnreisende sollten, wenn möglich, auf Fahrten verzichten, sich jedoch mindestens über die aktuellen Abfahrten informieren. Die Nordwestbahn, die unter anderem die Regio-S-Bahn bei Bremen betreibt, teilte mit, dass zahlreiche Weichen am Bremer Hauptbahnhof vereist seien. "Aus diesem Grund werden Züge zurückgehalten und einzelne Fahrten erhalten derzeit keine Einfahrt in den Bahnhof", hieß es von dem Unternehmen. © dpa-infocom, dpa:260109-930-519351/1