Datum09.01.2026 10:26
Quellewww.zeit.de
TLDRBerichten zufolge gab es am Donnerstag im Weißen Haus Gespräche über Grönland, bevor ein offizielles Treffen für nächste Woche angekündigt wurde. Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates trafen sich mit dem dänischen Botschafter und dem grönländischen Repräsentanten, um Klärung über US-Pläne zur Übernahme zu erhalten. US-Außenminister Marco Rubio kündigte ebenfalls Gespräche mit seinem dänischen Amtskollegen an. Zudem wurden Konzepte für Einmalzahlungen von 10.000 bis 100.000 Dollar pro Person an die Grönländer erörtert, um Unterstützung für einen möglichen Anschluss an die USA zu gewinnen.
InhaltBereits am Donnerstag hat es Berichten nach Gespräche zu Grönland im Weißen Haus gegeben. Offiziell hatte die US-Regierung ein Treffen für kommende Woche angekündigt. Angesichts des Streits über US-Pläne zur Übernahme Grönlands hat es laut Berichten bereits am Donnerstag ein Treffen im Weißen Haus gegeben. Dabei seien Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates mit dem dänischen Botschafter Jesper Møller Sørensen und Grönlands Chef-Repräsentanten in den USA, Jacob Isbosethsen, zusammengekommen, meldeten mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf dänische Regierungskreise. Es sei darum gegangen, mehr Klarheit über die Äußerungen der USA zu Grönland zu erhalten. Das Weiße Haus bestätigte das Treffen zunächst nicht. US-Außenminister Marco Rubio hatte Anfang der Woche für kommende Woche ein Treffen mit seinem dänischen Amtskollegen in Washington, D.C. angekündigt. Zudem gab es Berichte über erste Ideen zu einem möglichen US-Kaufangebot. US-Regierungsvertreter erörterten die Möglichkeit von Einmalzahlungen an die Einwohner Grönlands, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eingeweihte Personen meldete. Damit solle die Bevölkerung des dänischen Überseegebiets von einer Abspaltung und einem möglichen Anschluss an die USA überzeugt werden. Den Angaben nach wurden Summen zwischen 10.000 und 100.000 Dollar pro Person diskutiert. Das Weiße Haus bestätigte, dass Präsident Donald Trump und seine Sicherheitsberater prüften, "wie ein potenzieller Kauf aussehen würde". Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.