Datum09.01.2026 04:29
Quellewww.zeit.de
TLDRUS-Präsident Donald Trump hat ein mögliches Treffen mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado angedeutet. Auf eine entsprechende Frage von Fox News antwortete er, dass er sich auf ihren Besuch freue. Trump äußerte jedoch Skepsis hinsichtlich Machados Eignung als Nachfolgerin von Nicolás Maduro, da sie im Land nicht die nötige Unterstützung genieße. Machado, die im Untergrund lebte und 2025 den Friedensnobelpreis entgegennahm, hatte sich bei Trump für die Festnahme Maduros bedankt und plant eine Rückkehr nach Venezuela.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „US-Präsident“. Lesen Sie jetzt „Trump deutet Treffen mit Venezuelas Oppositionsführerin an“. US-Präsident Donald Trump hat ein mögliches Treffen mit der venezolanischen Oppositionsführerin María Corina Machado kommende Woche angedeutet. Auf die Frage des Fox-News-Moderators Sean Hannity, ob er Pläne habe, die Nobelpreisträgerin zu treffen, sagte Trump, er habe gehört, dass sie nächste Woche irgendwann kommen werde. "Und ich freue mich darauf, sie zu begrüßen". Konkreter wurde er dabei nicht. Nach der Gefangennahme von Venezuelas Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Streitkräfte hatte sich Trump skeptisch über die Eignung der Oppositionsführerin als Nachfolgerin Maduros geäußert. "Ich denke, es wäre sehr schwierig für sie, die Führungsposition zu übernehmen, da sie weder die nötige Unterstützung noch den nötigen Respekt im Land genießt", sagte er am Wochenende. "Sie ist eine sehr nette Frau, aber ihr fehlt der Respekt der Bevölkerung." Trump verneinte die Frage, ob er wisse, wo sich Machado derzeit aufhalte und ob er mit ihr gesprochen habe. Die Oppositionsführerin lebte über ein Jahr im Untergrund und reiste im Dezember 2025 unter strenger Geheimhaltung zur Entgegennahme des Friedensnobelpreises nach Oslo aus. Wo sie sich derzeit aufhält, ist unbekannt. Nach ihrer Ausreise hatte sie angekündigt, nach Venezuela zurückzukehren. Ob sie dort politisch handlungsfähig wäre, bleibt angesichts des Drucks durch Sicherheitskräfte und Justiz offen. Machado hatte sich jüngst überschwänglich bei Trump für die Festnahme Maduros bedankt. "Der 3. Januar wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem die Gerechtigkeit die Tyrannei besiegt hat", sagte sie dem US-Sender Fox News. © dpa-infocom, dpa:260109-930-518175/1