Wetter-Phänomen: Was ist ein Blizzard?

Datum09.01.2026 04:30

Quellewww.zeit.de

TLDREin Blizzard ist ein starker Schneesturm, der das öffentliche Leben vorübergehend lahmlegt, wie der Deutsche Wetterdienst beschreibt. Er tritt auf, wenn winterliche Tiefdruckgebiete Kaltluft aus den Polarregionen mit starker Strömung transportieren, was zu intensiven Schneefällen und Temperaturstürzen führt. In Mitteleuropa sind solche Phänomene selten, da Stürme meist vom warmen Atlantik kommen. Dennoch kann Deutschland von starken Schneestürmen betroffen sein, wie im Winter 1978/1979, als zwei solche Ereignisse stattfanden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter-Phänomen“. Lesen Sie jetzt „Was ist ein Blizzard?“. Der Begriff Blizzard stammt aus den USA. Gemeint ist ein starker Schneesturm, der aufgrund seiner Stärke in einer Region das öffentliche Leben vorübergehend lahm legt, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach erläutert. Nach Definition des amerikanischen Wetterdienstes müssen folgende Bedingungen für mindestens drei Stunden erfüllt sein: Blizzards entstehen, wenn winterliche Tiefdruckgebiete auf ihrer Rückseite Kaltluft von den Polen mit einer schnellen Strömung weit in den Süden transportieren. Dabei kommt es zu intensiven Schneefällen und oft auch zu einem markanten Temperatursturz.  "In Mitteleuropa sind Wetterlagen, die einen Blizzard verursachen können, eher selten anzutreffen", erklärt der DWD. "Stürme kommen bei uns meistens vom Atlantik, dessen Wasser warm ist. Niederschläge fallen hier daher in winterlichen Stürmen zumeist als Regen."  Trotzdem kann es in Deutschland auch zu starken Schneestürmen kommen. Im Winter 1978/1979 gab es gleich zwei davon: Der erste legte ab dem 28. Dezember 1978 Teile Deutschlands lahm, der zweite folgte Mitte Februar 1979. © dpa-infocom, dpa:260109-930-518180/1