Datum09.01.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Albstadt kam es zu einer verheerenden Explosion in einem Wohnhaus, bei der eine Familie mit einem 33-jährigen Vater, einer 30-jährigen Mutter und ihrem sechsjährigen Kind ums Leben kam. Die Ermittlungen zur Ursache, möglicherweise ein Gasaustritt, sind im Gange und könnten mehrere Wochen dauern. Die Stadtverwaltung hat die Gaszufuhr unterbrochen, um weitere Gefahren auszuschließen. Auch Nachbargebäude wurden beschädigt, doch fast alle Anwohner können inzwischen in ihre Häuser zurückkehren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großeinsatz in Albstadt“. Lesen Sie jetzt „War es Gas? Ermittlungen nach Explosion mit drei Toten“. War es ein Gasleck oder löste etwas anderes die verheerende Explosion in Albstadt aus? Nach dem Einsturz eines Wohnhauses versuchen die Ermittler die Ursache für den Tod einer jungen Familie zu finden. Brandermittler und weitere Spezialisten würden deswegen in den nächsten Tagen den Ort des Vorfalls genau untersuchen, sagte eine Polizeisprecherin. "Das wird sich sicher noch über mehrere Tage, wenn nicht gar Wochen ziehen." In dem Wohnhaus hatte sich laut Polizei am frühen Donnerstag eine Explosion ereignet. Daraufhin war das Gebäude eingestürzt. Dabei wurden drei Bewohner getötet. Es handelt sich laut Polizei um eine Familie: den 33 Jahre alten Vater, die 30 Jahre alte Mutter und ein sechsjähriges Kind. Die Ursache für die Explosion im Stadtteil Tailfingen war laut Polizei zunächst völlig unklar. Einen Anschlag könne man nach derzeitigem Stand aber ausschließen, sagte eine Sprecherin am Donnerstag. Es werde geprüft, ob die Explosion möglicherweise im Zusammenhang mit einem Gasaustritt stehe. Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer (CDU) hatte von einer Gasexplosion gesprochen und betont, es gebe keinen Anlass zur Befürchtung weiterer Explosionen, die Gaszufuhr in der gesamten Straße sei unterbrochen worden. Bei der Explosion waren auch mehrere Nachbargebäude beschädigt worden. Bei sieben bis neun Gebäuden im direkten Umfeld seien Schäden an Dächern entstanden oder Fenster eingedrückt worden, sagt eine Sprecherin der Stadtverwaltung. Man habe als Stadt mehrere Handwerksbetriebe damit beauftragt, die Gebäude schnellstmöglich wieder bewohnbar zu machen, so die Sprecherin. Zwischenzeitlich seien in einer Notunterkunft zwischen 20 und 30 Anwohner betreut worden. Am Donnerstagabend konnten nach Angaben der Sprecherin nahezu alle Anwohner zurück in ihre Häuser kehren. Die Bewohner eines Hauses seien in einem Hotel untergebracht worden. © dpa-infocom, dpa:260109-930-518140/1