Datum08.01.2026 20:20
Quellewww.zeit.de
TLDREin 18-Jähriger verlor in Ichenhausen die Kontrolle über das Auto seines Vaters auf einer glitschigen Straße und fuhr in die Günz. Das Fahrzeug sank schnell, doch der Beifahrer konnte rechtzeitig aussteigen. Beide schwammen ans Ufer und blieben unverletzt, waren jedoch unterkühlt. Die Bergung des Autos, das im vier Meter tiefen Wasser lag, erforderte spezielle Taucher aufgrund des schwierigen Geländes. Der Wagen erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Glätteunfall“. Lesen Sie jetzt „Auto versinkt in eisigem Wasser - Glück im Unglück“. Eine Rutschpartie mit Vaters Auto auf schneeglatter Straße endete in Ichenhausen im schwäbischen Landkreis Günzburg für einen 18-Jährigen und seinen Freund in eisigem Wasser. Er hatte mit dem Wagen auf eine Brücke einbiegen wollen, wie die Polizei mitteilte. Doch auf der glatten Fahrbahn verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug, das geradeaus zwischen der Brücke und einem Baum den Abhang hinunter schoss und im eisigen Wasser der Günz landete. Das Fahrzeug habe sofort zu sinken begonnen, erläuterten die Beamten. Doch der ebenfalls 18-jährige Beifahrer reagierte schnell: Er konnte noch rechtzeitig die Beifahrertüre öffnen, so dass die beiden das sinkende Auto verlassen konnten. Sie schwammen an das wenige Meter entfernte Flussufer und konnten sich zwar unterkühlt, ansonsten aber unverletzt in Sicherheit bringen. Der Wagen sank den Angaben nach jedoch komplett auf den Grund des etwa vier Meter tiefen Gewässers. An der Bergung waren demnach neben Feuerwehrleuten auch Helfer des DLRG Leipheim beteiligt. Wegen des schwierigen Geländes hätten speziell ausgebildete Taucher helfen müssen. An dem Wagen entstand nach ersten Schätzungen ein wirtschaftlicher Totalschaden. © dpa-infocom, dpa:260108-930-517402/1